Neue Abgas-Normen: BMW nimmt Sportwagen-Ikone aus dem Programm

Der Sportwagens M3 wird ab August in Europa nicht mehr verkauft. Der deutsche Autobauer BMW begründet das Aus mit einer neuen Abgasnorm.

The 2018 BMW M3 is unveiled at the Los Angeles Auto Show in Los Angeles
Schließen
The 2018 BMW M3 is unveiled at the Los Angeles Auto Show in Los Angeles
Der BMW M3 auf einer US-Autoshow. – REUTERS

Der erste M3 hat für Autofans den Rang einer Ikone, erst vor kurzem feierte BMW das 30-jährige Jubiläum. Nun nimmt der deutsche Autobauer den M3 im August ersatzlos aus dem Programm, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Der Verkaufsstopp in Europa hat laut dem Medienbericht zwei Gründe:

  • Ab dem 1. Juni 2018 wird in Deutschland ein neuer Messzyklus eingeführt: Die Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure (WLTP). Durch realistischere Messungen dürften die Werte im Abgastest deutlich steigen. Der Verband der Automobilhersteller geht von 20 Prozent aus.
  • Außerdem tritt am 1. September die Euro-6c-Norm in Kraft. Sie erlaubt noch 600 Milliarden Feinstaub-Partikel pro Kilometer.

Der M3 würde die neue Norm zwar mit einem Benzin-Partikelfilter erreichen, das Nachrüsten ist bei einem fertig entwickelten Modell nicht so einfach. BMW hat sich entschieden, vorerst nur das Schwestermodell M4 nachzurüsten. Warum der M3 nicht nachgerüstet wird, hat das Unternehmen nicht erklärt, es hängt aber wohl mit den Verkaufszahlen zusammen. Nachgerüstet werden muss auch der Partikelfilter beim M550i xDrive,ab Juni wird die Produktion des zivilen Topmodells der 5er-Baureihe daher pausiert.

>>> Bericht auf „Wirtschaftwoche.de“

(Red.)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Neue Abgas-Normen: BMW nimmt Sportwagen-Ikone aus dem Programm

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.