Baukonzern Strabag hat Aufträge für 16,2 Milliarden Euro im Haus

Österreichs größter Baukonzern, die Strabag, schließt 2017 mit einer Rekordleistung ab und startet mit einem Rekordauftragsstand ins Jahr 2018. Mehr als 450 Millionen Euro sollen heuer investiert werden.

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– PEROUTKA Guenther / WB

Strabag-Chef Thomas Birtel legte am Donnerstag erste Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Sie können sich sehen lassen. Die Bauleistung ist um acht Prozent auf den neuen Rekordwert von 14,6 Milliarden Euro gestiegen. Zahlreiche, vor allem im vierten Quartal akquirierte Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und in Asien ließen auch den Auftragsbestand erneut auf Rekordhöhe klettern - er lag bei 16,6 Milliarden und um zwölf Prozent über dem Rekordwert des Vorjahrs. Die Fülle von Projekten sollte heuer zu einem weiteren Anstieg der Bauleistung auf rund 15 Milliarden Euro führen. Zuwächse sollten in allen drei operativen Segmenten - Nord + West, Süd + Ost und International + Sondersparten - zu verzeichnen sein.

Österreichs größter Baukonzern beschäftigt rund 72.900 Mitarbeiter, um 1100 mehr als noch vor einem Jahr. Profitiert hat er von der Aufwärtsbewegung insbesondere auf den deutschen Verkehrswegebau und einer Anzahl an mittelgroßen österreichischen Hoch- und Ingenieurbauprojekten zurückzuführen. Auch in den zentral- und osteuropäischen Kernmärkten war eine Zunahme des Geschäfts zu beobachten.

 "Mit einer Rekordleistung schließen wir das Jahr, mit einem Rekordauftragsbestand gehen wir in das neue. Die Zeichen stehen auf eine unverändert starke Nachfrage in fast all unseren Kernmärkten", ist Strabag-Chef Thomas Birtel zuversichtlich. In beinahe allen Märkten des Konzerns wird derzeit von einer zumindest stabilen, bisweilen leicht ansteigenden Nachfrage ausgegangen. Dies gilt auch für die drei größten Märkte des Konzerns - Deutschland, Österreich und Polen -, die sich auf einem hohen Niveau bewegen. Rückgänge bei der Leistung werden vereinzelt in jenen Märkten erwartet, in denen 2017 Großprojekte abgeschlossen wurden und der Konzern nicht landesweit tätig ist. Ergebnisseitig wird heuer - wie schon in den Vorjahren - eine EBIT-Marge von mindestens drei Prozent angepeilt. Geplant sind Netto-Investititonen von zumindest 450 Millionen Euro.

 

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