Motorenbauer Deutz hofft auf bessere Zeiten

Die weltweit gute Wirtschaftslage stimmt den Motorenbauer Deutz zuversichtlich.

Nach kräftigen Zuwächsen im vergangenen Jahr peilt Deutz-Konzernchef Frank Hiller 2018 einen "deutlichen" Umsatzanstieg und eine moderate Verbesserung der operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) vor Sondereffekten an, wie die Kölner am Mittwoch mitteilten. "Für das Geschäftsjahr 2018 bin ich sehr zuversichtlich, dass dies ebenfalls erfolgreich für Deutz wird und wir unsere Ziele erreichen werden."

2017 steigerte Deutz den Auftragseingang um 23 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 17,4 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zu, der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten schnellte um 81,2 Prozent auf 42,4 Millionen Euro in die Höhe. Grundstücksverkäufe nach der Aufgabe von Betriebsstandorten ließen das Konzernergebnis auf 121,2 Millionen von 16,0 Millionen Euro anschwellen. Daran sollen die Aktionäre mit einer auf 0,15 (Vorjahr: 0,07) Euro angehobenen Dividende beteiligt werden.

Das Geschäft von Deutz gilt als sehr konjunkturanfällig. Eine wirtschaftliche Flaute macht sich umgehend im Verkauf von Motoren für Lastwagen und Bau- oder Landmaschinen bemerkbar. 

(Reuters)

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