Hohe Rohstoffkosten setzen Symrise zu

Negative Währungseffekte und gestiegene Rohstoffkosten bremsen den Duft- und Aromenhersteller Symrise.

Im vergangenen Geschäftsjahr legte der Betriebsgewinn (Ebitda) nur um knapp ein Prozent auf gut 630 Millionen Euro zu, wie Duft- und Aromenhersteller Symrise am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich verdiente Symrise rund 270 Millionen Euro, ein Plus von fast zwei Prozent. Die Aktionäre sollen eine drei Cent höhere Dividende von 88 Cent je Aktie erhalten. Der Umsatz stieg um gut drei Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Während sich das Wachstum im größten Segment Duftstoffe und Pflege abschwächte, konnte Symrise in den Bereichen Geschmacksstoffe sowie Zusatzstoffe für Tiernahrung und Lebensmittel deutlich zulegen.

Für das laufende Jahr zeigte sich Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram zuversichtlich: "Wir haben einen dynamischen Jahresstart hingelegt." Er erwartet aber insgesamt deutlich steigende Kosten für Rohstoffe. Für 2018 rechnet Symrise daher mit einer operativen Rendite (Ebitda-Marge), die mit rund 20 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 21 Prozent liegen wird. Die Symrise-Aktie gehörte im frühen Handel mit einem Minus von rund fünf Prozent zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex MDax. Analysten hatten dem Unternehmen im vierten Quartal einen Ergebnisanstieg von mehr als sechs Prozent zugetraut, der Betriebsgewinn kam in dem Zeitraum aber kaum vom Fleck. 

(Reuters)

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