TomTom mit stabilem Gewinn bei sinkenden Umsätzen

Sinkende Nachfrage für Navigationsgeräte beschert TomTom einen Umsatzrückgang.

Der Navigationsspezialist TomTom hat im ersten Quartal bei rückläufigen Umsätzen den operativen Gewinn stabil gehalten und damit die Markterwartungen übertroffen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag im ersten Quartal wie im Vorjahresquartal bei 43 Million Euro, wie das Unternehmen am Dienstag vor seiner Hauptversammlung mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich ein Ergebnis von 34 Million Euro erwartet. Der Umsatz ging wegen sinkender Nachfrage für Navigationsgeräte um zehn Prozent auf 192 Millionen Euro zurück.

TomTom beliefert Autobauer mit Kartendaten für autonomes Fahren und konkurriert hier unter anderem mit Google und der früheren Nokia-Tochter Here. TomTom arbeitet unter anderem mit Bosch und der chinesischen Suchmaschine Baidu zusammen.

Im März hatte Reuters berichtet, TomTom habe die Deutsche Bank damit beauftragt, einen Käufer für das Unternehmen oder Teile davon zu finden. TomTom hatte den Bericht zunächst dementiert und dann mitgeteilt, für den Verkauf des ganzen Unternehmens sei kein Mandat erteilt.

(Reuters)

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