Graz: Magna startet Serienproduktion der neuen Mercedes G-Klasse

Der "Puch G", der der einen Absatzrekord im Hause Mercedes schaffte, wurde komplett überarbeitet.

Die neue Mercedes-Benz G-Klasse & der neue Mercedes-AMG G 63 Languedoc-Roussillon 2018//The new Mercedes-Benz G-Class & Mercedes-AMG G 63 Languedoc-Roussillon 2018
Die neue Mercedes-Benz G-Klasse & der neue Mercedes-AMG G 63 Languedoc-Roussillon 2018//The new Mercedes-Benz G-Class & Mercedes-AMG G 63 Languedoc-Roussillon 2018
Magna in Graz startete Serienproduktion – (c) Mercedes AG

Bei Magna im Grazer Werk in Thondorf ist am Donnerstag offiziell der Produktionsstart des neuen Modells der G-Klasse zelebriert worden. Seit Anfang Mai laufen die ersten komplett neu entwickelten "Puch G" von Band. Technisch ist vieles neu, beim Styling verließ man die bewährten Pfade aber nicht: "Die Ikone bleibt erhalten", betonte Ola Källenius, Vorstand bei Daimler, in einem Pressegespräch.

2017 hat der "Urvater" des SUV mit mehr als 22.000 verkauften Stück einen Absatzrekord erreicht. Seit 2009 wächst der Absatz kontinuierlich an. Vergangen sind die Zeiten, als über ein Ende des Modells gesprochen wurde. Nun ist intern vom "Goldstück" die Rede. Dem Vernehmen nach sollen 2018 rund 25.000 Fahrzeuge vom Band laufen. Pro Tag werden in Graz gut 60 G-Klasse-Modelle großteils von Hand gebaut.

Neu am überarbeiteten "Puch G" sind vorne Einzelradaufhängungen. Sie sollen vor allem den Fahrkomfort auf der Straße verbessern. Neu ist auch eine Zahnstangen-Direktlenkung sowie eine überarbeitete Dämpfung, schilderte Källenius. Obwohl die neue G-Klasse optisch äußerlich für Laien kaum anders aussieht, wurden gerade einmal drei bis vier Teile aus dem Vorgängermodell ins neue übernommen. Der Neue ist etwas breiter und länger. Hauptabnehmer sind laut dem Vorstand Kunden in den USA, aber auch Deutschland und China. "Das G-Geschäft ist profitabel. Es gibt kein Ablaufdatum für den G", versicherte Källenius. Damit habe der "Puch" ein Alleinstellungsmerkmal bei Mercedes.

E-Version derzeit nicht möglich

Källenius, der Donnerstagvormittag mit dem "Puch G" über das Gelände auf den Grazer Hausberg Schöckl (1.445 Meter Seehöhe) mitfuhr, meinte am Nachmittag: "Auf der Straße fährt er zwar wie jeder andere SUV, aber auf den Schöckl fährt nur der G."

Angesprochen auf den Wunsch von Arnold Schwarzenegger, der von der G-Klasse gerne eine Elektroversion hätte, meinte der Vorstand, dass man das als Aufforderung sieht, sich Gedanken zu machen. Zurzeit sei eine E-Version noch nicht möglich, "aber schauen wir mal. Geben Sie uns etwas Zeit", meinte Källenius.

(APA)

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