Kika/Leiner-Mutter Steinhoff erwartet Verlust im ersten Halbjahr

Die Südafrikaner hoffen auf eine Einigung mit den Kreditgebern für ihre Restrukturierungspläne.

FILE PHOTO: A Mattress Firm store is shown in Encinitas, California
FILE PHOTO: A Mattress Firm store is shown in Encinitas, California
Der südafrikanischer Einzelhändler kämpft ums wirtschaftliche Überleben. – REUTERS

Die angeschlagene südafrikanische Einzelhandelsgruppe Steinhoff hat nach ersten Schätzungen ihres Managements im ersten Halbjahr 2018 rote Zahlen eingefahren. Unter anderem wegen Kosten für Rechtsstreitigkeiten, steigenden Kreditkosten und Währungeffekten werde unter dem Strich für die ersten sechs Monate nach Steuern ein Verlust anfallen, teilte Steinhoff am Freitag mit. Eine Einigung mit den Kreditgebern auf eine Restrukturierung sei weiter von größter Bedeutung, hieß es weiter.

Nachdem Steinhoff im vergangenen Dezember Unregelmäßigkeiten eingeräumt hatte, verlor das Unternehmen bis zu 90 Prozent des Börsenwertes und kämpft seither ums finanzielle Überleben. In Deutschland laufen seit längerem Ermittlungen wegen möglicher Bilanzfälschungen. Der Konzern muss sich zudem mit zahlreichen Klagen auseinandersetzen.

(APA/Reuters)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Kika/Leiner-Mutter Steinhoff erwartet Verlust im ersten Halbjahr

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.