Triebwerksbauer Rolls-Royce streicht 4600 Stellen

Triebwerksbauer Rolls-Royce lässt sich den Abbau von mehreren tausend Mitarbeitern 570 Millionen Euro kosten.

Der Triebwerksbauer Rolls-Royce will 4600 Stellen vor allem in Großbritannien streichen und so bis 2020 umgerechnet rund 454 Millionen Euro einsparen. Das lasse sich der Konzern über drei Jahre verteilt insgesamt knapp 570 Millionen Euro kosten. Die Veränderungen würden helfen, mittel- und langfristig einen Free Cash Flow zu erzielen, der das kurzfristige Ziel von rund 1,1 Milliarde Euro deutlich übersteigen werde, erklärte Konzernchef Warren East am Donnerstag.

Rolls-Royce beschäftigt 55.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Der Maschinenbauer kämpft seit einiger Zeit mit Problemen bei seinem Trent-1000-C-Triebwerk, das nicht so lange hält wie erwartet. Zahlreiche Dreamliner-Flugzeuge von Boeing, in denen das Triebwerk eingebaut ist, mussten deshalb auf dem Boden bleiben.

(Reuters)

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