"Wir können die Raffsucht überwinden“

Was teilen wir gerne, was wollen wir unbedingt besitzen? Der kanadische Konsumforscher Russell Belk hält das Haben-Wollen für ein Auslaufmodell und erklärt, warum er sein liebstes Kaffeehäferl dennoch nie hergeben würde.

A model presents a creation by German designer Karl Lagerfeld.
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A model presents a creation by German designer Karl Lagerfeld.
REUTERS

Besitzen Sie ein eigenes Auto?

Russell Belk:
Ja.

Warum sind Sie das denn noch nicht losgeworden? In Ihren Studien schreiben Sie doch ständig, dass ein Auto in Nordamerika im Schnitt nur acht Prozent seines Lebens genutzt wird.

Ich lebe am Land mit wenig Nachbarn und da ist es schwierig, öffentliche Verkehrsmittel oder Uber zu nutzen. Auch eine Bohrmaschine wird übrigens in Summe nur 13 Minuten lang aktiv genutzt. Es gibt also gute Gründe, zu teilen.

Zuletzt gab es einen regelrechten Hype um die sogenannte Sharing-Economy. Ist das klassische Besitzen von Dingen wirklich ein Auslaufmodell?

Das ist drin:

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