Mieten in fünf Jahren um 20 Prozent teurer geworden

Für eine Wohnung in Hauptmiete waren heuer zwischen April und Juni im bundesweiten Schnitt 517,7 Euro inklusive Betriebskosten zu bezahlen.

APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene

Wohnen wird immer teurer: Das Anmieten einer Bleibe hat heuer im zweiten Quartal im österreichweiten Schnitt 7,8 Euro pro Quadratmeter und Monat gekostet, wie aus den aktuellen Daten der Statistik Austria von heute, Mittwoch, hervorgeht. Im Vergleichszeitraum 2013 lag der Wert noch bei 6,6 Euro (beides inklusive Betriebskosten). Das entspricht einer Teuerung um 20 Prozent.

Die Nettomieten legten mit einem Anstieg von 23,4 Prozent stärker zu als die Betriebskosten (plus 10,5 Prozent). Die reinen Betriebskosten erhöhten sich im Fünfjahreszeitraum von 1,9 auf 2,1 Euro pro Quadratmeter und Wohnung. Zuletzt betrugen sie monatlich im Schnitt 133 Euro pro Wohnung. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres blieben die Betriebskosten unverändert.

Für eine Wohnung in Hauptmiete waren heuer zwischen April und Juni im bundesweiten Schnitt 517,7 Euro (inklusive Betriebskosten) zu bezahlen. Das waren um 2,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Für die Erhebung zog die Statistik Austria für das zweite Quartal 2018 die Daten von 1,6 Millionen Wohnungen heran; im zweiten Quartal 2013 waren es knapp 1,5 Millionen Wohnungen.

(APA)

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