Sieben Prozent der Europäer können sich kein Auto leisten

Von 2016 auf 2017 hat sich der Anteil der Menschen, die sich kein Auto leisten konnten, in den meisten EU-Staaten mehr oder minder deutlich verringert.

APA/Sebastian Kahnert

Sieben Prozent der Europäer konnten sich 2017 kein Auto leisten. Nach den jüngsten Eurostat-Daten vom Montag ging dieser Anteil von 2016 auf 2017 von 7,7 auf 7,0 Prozent zurück. Österreich lag mit 6,4 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Am stärksten betroffen sind Rumänen, wo sich 29,8 Prozent keinen Pkw leisten konnten.

Auf der anderen Seite beträgt dieser Anteil in Malta und Zypern nur je 1,7 Prozent. Hinter Rumänien folgen Bulgarien (20,6 Prozent), Ungarn (20,1 Prozent), Lettland (18,1 Prozent), Slowakei (11,0 Prozent), Estland (10,4 Prozent) und Litauen (10,3 Prozent).

Unter der 10-Prozent-Marke rangieren Griechenland (9,7 Prozent), Finnland (8,6 Prozent), Dänemark (7,4 Prozent), Polen (7,0 Prozent), Kroatien (6,9 Prozent), Portugal (6,5 Prozent), Niederlande und Österreich (je 6,4 Prozent), Belgien (5,9 Prozent), Spanien (4,6 Prozent), Slowenien (3,6 Prozent), Schweden (2,9 Prozent), Frankreich und Italien (je 2,7 Prozent), Luxemburg (2,2 Prozent) sowie Malta und Zypern (je 1,7 Prozent). Keine Daten lagen aus Irland vor.

Von 2016 auf 2017 hat sich der Anteil der Menschen, die sich kein Auto leisten konnten, in den meisten EU-Staaten mehr oder minder deutlich verringert. Nur in vier Ländern stieg der Anteil an: Am stärksten in Österreich (von 6,0 auf 6,4 Prozent), gefolgt von Dänemark (von 8,0 auf 8,3 Prozent), Luxemburg (von 2,0 auf 2,2 Prozent) und Frankreich (von 2,6 auf 2,7 Prozent).

 

(APA/dpa)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Sieben Prozent der Europäer können sich kein Auto leisten

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.