Schweizer lassen am meisten Geld in Restaurants

Eidgenossen geben jährlich 2570 Euro pro Person in der Gastronomie aus. Da sind die Österreicher bescheidener.

RAMADAN: 'AFIYET OLSUN' (MAHLZEIT) NACH SONNENUNTERGANG
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APA/HERBERT NEUBAUER

Die Ausgaben der Konsumenten für Gastronomie steigen von Jahr zu Jahr in Europa - und das ist wohl dem wachsenden Arbeitsstress und der zunehmenden Zahl der Singlehaushalte geschuldet. Außer-Haus-Essen ist jedenfalls zum festen Alltagsbetandteil geworden. Doch in welchem Land wird das am meisten zelebriert? RegioData hat untersucht, wieviel Geld europäische Konsumenten für Gastronomie ausgeben. Mit durchaus überraschenden Ergebnissen: Die Schweizer führen jedenfalls das Europa-Ranking an. Jeder Schweizer gibt pro Jahr durchschnittlich 2570 Euro in Gastronomiebetrieben aus. Das entspricht 6,6 Prozent der Konsumausgaben pro Person.

Hoher Anteil in Portugal

Doch der Anteil an den gesamten Konsumausgaben ist in zwei europäischen Ländern sogar höher als in der Schweiz. In Portugal gibt der durchschnittliche Konsument 8,4 Prozent seiner gesamten Ausgaben in der Gastronomie aus, in Spanien sind es 7,3 Prozent. Allerdings sind hier die Gastronomie-Ausgaben in absoluten Zahlen deutlich niedriger als in der Schweiz. Sie liegen deutlich unter 1000 Euro pro Person.

Und Österreich? Laut RegioData erreichen hier die jährlichen Ausgaben für das Auswärtsessen durchschnittlich 1400 Euro pro Person. Das entspricht 6,4 Prozent der jeweiligen Gesamt-Konsumausgaben.

 

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