Strom um 46 Prozent teurer als im Vorjahr

Der österreichischer Strompreisindex steigt auf den höchsten Stand seit April 2013.

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Jänner 2019 das sechzehnte Monat in Folge. Im Vergleich zum Jänner des Vorjahres liegt der ÖSPI um 46 Prozent höher. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit April 2013. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2018 beträgt der Anstieg 4,4 Prozent.

Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für den Jänner 2019 einen Indexstand von 91,83 Punkten. Der Grundlastpreis (Index 96,07 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 4,45 Prozent und im Jahresvergleich um 47,42 Prozent. Der Spitzenlastpreis (Index 82,80 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 4,28 Prozent und im Jahresvergleich ein Plus von 43,58 Prozent auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 Prozent auf die Energiekomponente und zu 60 Prozent auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

(red)

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