Als Pjöngjang im Bombenhagel unterging

Als tödlicher Wettlauf zwischen Kommunismus und Kapitalismus in Fernost zementierte der Korea-Krieg von 1950 bis 1953 die Spaltung der koreanischen Halbinsel. Er forderte vier Millionen Menschenleben und prägt die Feindschaft zwischen dem stalinistischen Norden und dem demokratischen Süden bis heute.

Südkoreanische Soldaten Ende Oktober 1950 in Pjöngjang. Nach der UN-gestützten Intervention der USA verkehrten sich die anfänglichen nordkoreanischen Erfolge ins Gegenteil.
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Südkoreanische Soldaten Ende Oktober 1950 in Pjöngjang. Nach der UN-gestützten Intervention der USA verkehrten sich die anfänglichen nordkoreanischen Erfolge ins Gegenteil.
Südkoreanische Soldaten Ende Oktober 1950 in Pjöngjang. Nach der UN-gestützten Intervention der USA verkehrten sich die anfänglichen nordkoreanischen Erfolge ins Gegenteil. – (c) imago/United Archives Internatio (imago stock&people)

Ein Ticken, wie das einer Zeitbombe, Dutzende Raketen, die untermalt von martialischer Endzeitmusik in den blauen Himmel schießen, dröhnende Kriegsreden – und zum krönenden Abschluss eine Langstreckenrakete mit Kurs auf Washington, die schließlich die US-Hauptstadt in einem gigantischen Feuerball zerbersten lässt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2017)

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