Frauen am Gipfel: Eine Alpingeschichte

Die ersten Bergsteigerinnen wollten nicht Sport machen oder Rekorde brechen, sondern suchten Fluchtwege aus den starren Rollenbildern des traditionellen bürgerlichen Frauenlebens.

Kann man noch selbstbewusster in die Kamera blicken? Eine Gruppe von Fräuleins mit herausforderndem Blick, fotografiert im unwegsamen Gelände.
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Kann man noch selbstbewusster in die Kamera blicken? Eine Gruppe von Fräuleins mit herausforderndem Blick, fotografiert im unwegsamen Gelände.
Kann man noch selbstbewusster in die Kamera blicken? Eine Gruppe von Fräuleins mit herausforderndem Blick, fotografiert im unwegsamen Gelände. – (c) Archiv Runggaldier

In einem war man sich früher einig: Das Besteigen der Berge, so es denn sein musste, war reine Männersache, kletternde Frauen wurden als „Zottelhexen“ und „Bergweiber“ verspottet. Nur in einer Sänfte, getragen von starken Männerarmen, durfte eine Dame die unwegsamen Anhöhen emporgetragen werden. Mehr war der weiblichen Physis nicht zuzumuten. Dabei gab es auf den Alpenhöhen immer schon Frauen, als Bergbäuerinnen und Sennerinnen spielten sie eine wichtige Rolle.

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