Sex, Lügen und Neurosen in Wien

Vergessen war Ida Bauer nie, sie war als "Dora" eine der berühmten Patientinnen Sigmund Freuds. Sie wagte es, den berühmten Mann zu düpieren. Nun liegt ein Roman über ihr Leben vor, von ihrer Urenkelin.

Sigmund Freud in seiner Ordination in der Wiener Berggasse (um 1898)
Sigmund Freud in seiner Ordination in der Wiener Berggasse (um 1898)
Sigmund Freud in seiner Ordination in der Wiener Berggasse (um 1898) – (c) Anonym / Imagno / picturedesk.co (Anonym)

Würde man Leporello beauftragen, über Arthur Schnitzlers Amouren eine Registerarie zu singen, käme man wohl mehrere Tage nicht aus dem Opernhaus hinaus. Über die meisten seiner Liebesakte wissen wir Bescheid, er notierte in seinem Tagebuch alle Höhepunkte sehr sorgfältig. Dem Drang dieses Don Juan, immer wieder die ihn faszinierenden Spielarten der Sexualität im Wien der Jahrhundertwende zu erkunden, verdanken wir großartige Dichtungen. Viele sehen ihn bis heute als Sigmund Freud der Literatur, auch Freud selbst teilte diese Meinung.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2018)

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