Die Angst der jüdischen Kinder vor der Gstätten

Neue Forschungsergebnisse beschreiben, wie jüdische Kinder in Wien Zwangsarbeit leisten mussten.

Wien. Am meisten fürchteten sich die jüdischen Kinder in Wien nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten, wenn sie von den Behörden zur Zwangsarbeit auf der „Gstätten“ eingeteilt wurden. Vilma Kühnberg, 14 Jahre alt, erinnert sich, wie „grauslich“ diese Arbeit auf der Mistgstätten war. „Man musste den ganzen Tag und bei jedem Wetter im Freien Dinge aussortieren, die noch irgendwie verwendbar waren. Altes Papier, alte Fetzen, alte Flaschen – alles wurde wiederverwertet. Ratten liefen herum, und der Gestank war penetrant.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.11.2018)

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