KZ-Lager Gusen: Was die Bevölkerung zu den Stollen sagt

In St. Georgen steht man den Spekulationen über ein unbekanntes, unterirdisches Konzentrationslager eher skeptisch gegenüber. Aber es gibt den Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und mehr Forschung.

(c) APA (HARALD SCHNEIDER)

St. Georgen. Knapp 4000 Einwohner zählt heute die Mühlviertler Marktgemeinde St. Georgen an der Gusen. Und praktisch mitten im Ort befindet sich ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, nämlich eine Stollenanlage, in der Häftlinge und Zwangsarbeiter vom etwa drei Kilometer entfernten KZ-Lager Gusen unter schwierigsten Bedingungen Flugzeugteile herstellen mussten. Tausende starben. Heute sind nur mehr die Eingangstore zu sehen, nur mehr ein kleiner Teil der Stollen ist öffentlich zugängig.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2019)

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