TirolNational über 10. Mio Euro.

1. Platz: Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

IKB ist Vorreiter im Bereich Energieeffizienz. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG sorgt sich um die Umwelt

Der erfolgreiche IKB-Vorstand: Thomas Pühringer, Helmuth Müller und Thomas Gasser (v.l.).
Der erfolgreiche IKB-Vorstand: Thomas Pühringer, Helmuth Müller und Thomas Gasser (v.l.).
Der erfolgreiche IKB-Vorstand: Thomas Pühringer, Helmuth Müller und Thomas Gasser (v.l.). – (c) IKB

Die IKB ist das kommunale Ver- und Entsorgungsunternehmen der Stadt Innsbruck und liefert intelligente Energie- und Infrastrukturlösungen. Sie sorgt für Strom und Wasser, entsorgt Abfälle und Abwasser, bietet Internet auf Glasfaserbasis und betreibt die Innsbrucker Bäder. Die IKB beschäftigt rund 650 Mitarbeiter, erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 161 Millionen Euro und hat mit der Stadt Innsbruck und der Tiroler Wasserkraft AG zwei Eigentümer. Zum IKB-Konzernverbund zählen u. a. die IVB, der Flughafen Innsbruck und die Firmen Dawi und Mussmann. „Wir nehmen unsere Verantwortung für die Region wahr“, sagt IKB-CEO Helmuth Müller. „Als Traditionsunternehmen bauen wir die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.“
IKB saniert und baut seine Netze und Leitungen, die schon seit Jahrzehnten eine hohe Versorgungssicherheit garantieren, laufend aus. Um stets einen Schritt voraus zu sein, investiert man in innovative Energie- und Infrastrukturlösungen, wie etwa den Ausbau des Glasfasernetzes oder den Ausbau regenerativer Energien. Wir sind einer der größten Arbeitgeber der Region und legen großen Wert in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter wie auch unserer Lehrlinge“, sagt Müller. Für die IKB war das aktuelle Jahr durch verschiedene Energieprojekte gekennzeichnet, beispielsweise die Photovoltaik-Offensive oder innovative LED-Beleuchtungs-Gesamtkonzepte für Straßen, Parks und Radwege. „Im Dezember können wir die Eröffnung des IKB-Smart-City-Labs feiern“, erzählt der CEO.
„Am IKB-Betriebsgelände Langer Weg/Roßau ist ein neuartiges Strom-Wärme-Netz aufgebaut worden, das auf erneuerbaren Energien fußt. Durch ein neu entwickeltes Energiemanagementsystem wird alles vernetzt und gesteuert.“ Laut einer Erhebung des deutschen Markt- und Wirtschaftsforschers EuPD zählt das Unternehmen zu den Vorreitern beim Thema Energieeffizienz.

Pläne für die Zukunft

„Das Energiesystem befindet sich auf allen Ebenen im Umbruch. Strom-Netzbetreiber, wie die IKB, stehen vor dem Hintergrund einer dezentralisierten Energieerzeugung vor der Herausforderung, die Balance im Netz zu gewährleisten“, sagt Helmuth Müller. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Sonnenenergie und Biomasse sowie die Implementierung innovativer Energieeffizienzprojekte werden von der IKB stark forciert.“ Bereits 2017 wurde auch die IKB-Digitalisierungsstrategie erstellt, die die Leitlinien für die digitale Zukunft des Unternehmens festlegt. „Hier werden wir weiter ausbauen“, sagt der IKB-Chef.

 

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      1. Platz: Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.