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1. Platz: Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH

Auch wenn Friedrich Deutsch Metallwerk einen Fuß in der Elektrobranche hat, ist man auf alle Szenarien vorbereitet. Das Segment Elektro boomt.

Michael Deutsch : „Der Druckgussbereich in der Autoindustrie geht aktuell politisch gesteuert in Richtung Elektro, wobei Otto- und Dieselmotor noch lang nicht ersetzbar sein werden und Wasserstoff die interessanteste Technologie darstellt.“
Michael Deutsch : „Der Druckgussbereich in der Autoindustrie geht aktuell politisch gesteuert in Richtung Elektro, wobei Otto- und Dieselmotor noch lang nicht ersetzbar sein werden und Wasserstoff die interessanteste Technologie darstellt.“
Michael Deutsch : „Der Druckgussbereich in der Autoindustrie geht aktuell politisch gesteuert in Richtung Elektro, wobei Otto- und Dieselmotor noch lang nicht ersetzbar sein werden und Wasserstoff die interessanteste Technologie darstellt.“ – (c) Beigestellt

Die Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH aus Innsbruck hat sich vor allem einen Namen in der Skistahlkantenherstellung gemacht – darin gilt das Unternehmen als Technologie- und Weltmarktführer. Es ist die jahrzehntelange Erfahrung, die dem Metallwerk den Rücken stärkt. Gegründet 1947 als Spezialschweißbetrieb, fertigte man ab den 1950er-Jahren Stahl-Schweißkonstruktionen. 1957 stieg man bereits in die Produktion von Metallkomponenten für die Ski- und Sportartikelindustrie ein. Damit begann ein internationaler Höhenflug, der bis heute anhält.
Um international top zu bleiben, ist die Technologieführerschaft laut Geschäftsführer Michael Deutsch unabdingbar, betont aber auch: „Die Politik macht es zunehmend schwieriger, da es keine gleichgestellten Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU gibt.“

Stahl und Druckguss

Zwei Bereiche prägen das mittelständische Unternehmen. Stahl und Druckguss. Damit sind die Kundenzielgruppen klar festgelegt. „Sich in diesen Märkten on Top standfest zu behaupten ist eine gewaltige Herausforderung, welcher wir uns täglich stellen“, sagt Michael Deutsch. Bisher gelingt das dem Unternehmen ausgezeichnet. In der Stahlproduktion bleibt die Marktführerschaft im Bereich Skiindustrie unangetastet.
Aber auch der Druckguss-Bereich wird immer imposanter. Das beweist unter anderem der Neubau einer weiteren Druckgusshalle im Vorjahr. Durch den Einsatz modernster Technologien kann das Unternehmen hochwertige Bauteile fertigen und somit komplexe Herausforderungen seiner Kunden lösen. Hier zeigt sich der Innsbrucker Betrieb enorm innovativ und überzeugt, zum Beispiel als bedeutender Zulieferer der Automotiv-Industrie, mit zukunftsweisenden Innovationsprojekten. Stolz berichtet Michael Deutsch, dass es gelungen ist, sich bei einem führenden Erstausrüster in dem Segment Elektromobilität stark zu platzieren. Einer der größten internationalen Erfolge für das Unternehmen in jüngster Vergangenheit. Und das ist auch einer der großen Märkte, in denen Friedrich Deutsch Metallwerk seine Zukunft sieht. „Der Druckgussbereich in der Autoindustrie geht aktuell politisch gesteuert in Richtung Elektro, wobei Otto- und Dieselmotor noch lange nicht ersetzbar sein werden und Wasserstoff die interessanteste Technologie darstellt. Da sehen wir die Zukunft“, sagt Deutsch. „Vorbereitet sind wir in jedem Fall auf alle Szenarien.“ Auch der Bereich 3-D-Druck bildet für das Unternehmen einen spannenden Markt.

Breites Know-how

„Unser wichtigster Erfolgsfaktor ist sicher, dass wir mit tollen Mitarbeitern bestehende Technologien verbessern und stets bereit sind für neue Wege im Sinne unserer weltweiten Kunden“, sagt der Geschäftsführer. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter. Man legt besonderen Wert darauf, genügend Nachwuchs auszubilden in den Bereichen Mechatronik, Werkzeugbautechnik und Maschinenbautechnik. Ein Erfolgskriterium ist auch, die Lehrlinge als ausgebildete Fachkräfte im Betrieb zu halten. Das erzielt das Unternehmen, indem es auch stets in die Modernität der Arbeitsplätze investiert, sich vergrößert und ausbaut, gleichzeitig aber die familiäre Atmosphäre bewahrt. Dadurch ist die Identifikation der Lehrlinge und Mitarbeiter mit dem Unternehmen hoch. So ist ein kontinuierliches Wachstum möglich. 2017 rückte der Umsatz nah an die 80-Millionen-Grenze heran.

 

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