2. Platz: Wiener Staatsoper GmbH

Die Staatsoper startet digital durch. Das Wiener Traditionshaus punktet mit „digitalen Noten“.

Der Wiener Staatsoperndirektor, Dominique Meyer.
Der Wiener Staatsoperndirektor, Dominique Meyer.
Der Wiener Staatsoperndirektor, Dominique Meyer. – (c) Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Rund 150.000 Zuseher allein in China – mit staatsoperlive.com beweist das ehrwürdige Haus an der Wiener Ringstraße, dass man Premium Content auch in der „Gratiskultur“ des Internets verkaufen kann. Dem nicht genug, treibt die Wiener Staatsopern GmbH mit dem Projekt „Digitale Noten“ die Umwälzung in der Musikindustrie weiter voran.
Im Rahmen des Projekts, das demnächst präsentiert wird, wurde eine mit Blockchain-Technologie gesicherte Plattform entwickelt, auf der Musikverlage ihre Kataloge präsentieren können und Opernhäuser, Orchester, Ensembles und Musiker ihre Noten beziehen können. In Zusammenarbeit mit dem Mozarteum wird u. a. mit App und Plattform das Gesamtwerk Mozarts in einer völlig neuen Form zur Verfügung gestellt.

Christopher Widauer, Head of Digital Development bei der Wiener Staatsoper: „Unsere Vision ist: Zu jedem Stück Musik von der Oper bis zum Popsong, das man sehen oder hören, downloaden oder streamen kann, die Noten fair mitanzubieten.“ Intern konnten durch digitale Lösungen Arbeitsabläufe bereits massiv verbessert werden.

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