Weshalb KMU für Österreich unverzichtbar sind

Wer von der Bedeutung der österreichischen Wirtschaft spricht, denkt meist an große, international tätige und bekannte Konzerne wie OMV, voestalpine oder Raiffeisen. Die große Bedeutung kleinerer und mittelgroßer Betriebe wird dabei oftmals übersehen:

99,7 Prozent der heimischen Firmen sind nämlich der Kategorie der KMU (so die Abkürzung) zuzurechnen – das sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Gerade diese kleinteilige Struktur prägt aber die österreichische Wirtschaft und macht sie besonders stark und flexibel, denn die „Kleinen“ sind innovativ und können auf Umbrüche in ihrer Branche rasch reagieren. Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft und damit der gesamten stabilen Entwicklung unseres Landes: Rund 68 Prozent der hierzulande Beschäftigten sind Mitarbeiter von KMU. Vor allem in den Sparten Gewerbe, Transport und Verkehr, Information und Consulting sowie Tourismus sind die KMU die treibende Kraft hinter der wirtschaftlichen Dynamik – vom kleinen Hotel über das Taxiunternehmen bis zum Hersteller hochspezialisierter Maschinenteile reicht da die Palette.

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Die Stärke der KMU macht unser Land unabhängiger in jeder Hinsicht, denn diese sind regional verwurzelt und kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden. Vor dem Hintergrund der Globalisierung spielt diese lokale Vernetzung eine immer stärkere Rolle. Der starke Wettbewerb ist für die Klein- und Mittelbetriebe durchaus positiv, denn damit stellen sie sich den notwendigen Veränderungen, wie sie beispielsweise aus der Digitalisierung entstehen. Sehr wohl haben KMU in der Praxis allerdings mit Themen wie Bürokratie, Finanzierung und Preisdruck zu kämpfen. Die Ausstattung mit Eigenkapital ist für kleinere Unternehmen von essenzieller Bedeutung, wollen sie am Markt erfolgreich sein. In diesem Zusammenhang ist eine kritische Analyse der eigenen Situation ebenso wichtig wie eine gute Planung, zum Beispiel in Sachen Liquidität. KMU brauchen schließlich die finanzielle Stärke, um Innovationen zu schaffen und Aufwände für das Personal zu bewältigen. Ebenso ist eine weitere Frage für diese Unternehmen wichtig: Wer wird den Betrieb einmal weiterführen? Schließlich werden KMU auch in Zukunft für Österreichs Wirtschaft unverzichtbar sein.

Definition der KMU laut Europäischer Kommission:

  • Kleinstunternehmen: maximal 9 Beschäftigte, 2 Millionen Euro Umsatz
  • Kleinunternehmen: maximal 49 Beschäftigte, 10 Millionen Euro Umsatz
  • Mittlere Unternehmen: maximal 249 Beschäftigte, 50 Millionen Euro Umsatz

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