Coca Cola bei den Gesundheitsgesprächen - geht das?

Coca-Cola-Kommunikationschefin Ursula Riegler diskutiert in Alpbach mit Foodwatch-Chef Martin Rücker, einem der größten Kritiker der Softdrink-Industrie.

Ursula Riegler vertritt den Softdrink-Riesen Coca Cola bei den Gesundheitsgesprächen.
Ursula Riegler vertritt den Softdrink-Riesen Coca Cola bei den Gesundheitsgesprächen.
Ursula Riegler vertritt den Softdrink-Riesen Coca Cola bei den Gesundheitsgesprächen. – Daniel Novotny

Am Titelblatt der Marlboro-Cowboy mit Coca-Cola-Flasche. Drinnen dann die Erklärung: Während die Zigarettenmarke einst ein Gefühl der „Freiheit“ vermittelt habe, mache Coca Cola das heute mit der „Lebensfreude“. Dabei würden beide Konzerne nur für eines stehen: „für Krankheit“. Es sind schwere Geschütze, die die deutsche Konsumentenschutzorganisation Foodwatch in ihrem 2018 erschienen „Coca-Cola-Report“ auffährt. Foodwatch-Chef Martin Rücker macht den Getränkegiganten mit 123.200 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 35 Milliarden Dollar für eine „Epidemie chronischer Krankheiten“, von Diabetes über Gicht bis hin zu Adipositas, verantwortlich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.08.2019)

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