Ex-Pegida-Chef: Hitler-Foto, Hetze und Morddrohungen

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Nur gut zwei Monate stand Lutz Bachmann an der Spitze der islamkritischen Pegida-Bewegung. Nach heftiger Kritik an Fotos in Hitler-Pose und ausländerfeindlichen Postings nimmt der Gründer der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes nun seinen Hut.(c) APA/EPA/ARNO BURGI (ARNO BURGI)
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Der 41-Jährige hatte auf Twitter ein Bild gepostet, das ihn mit Hitler-Bart und Scheitel zeigt. Er selbst soll es auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht haben. Das Bild nährte Spekulationen, dass die umstrittene Anti-Islam-Bewegung den Rechtsextremisten nahestehen könnte.
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Bachmann erklärte gegenüber der „Bild“: „Ich hatte das Foto zur Veröffentlichung des Satire-Hörbuchs von 'Er ist wieder da' beim Friseur geknipst und Christoph Maria Herbst auf die Pinnwand gepostet.“ Herbst ist ein Komiker, der mehrfach Hitler parodiert hat.(c) APA/EPA/Marcus Brandt (Marcus Brandt)
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Zudem waren aber auch Kommentare von Facebook-Postings von Bachmann - der stets betonte, kein Rassist zu sein - aus dem vergangenen Jahr aufgetaucht. Darin soll er Flüchtlinge und Asylwerber unter anderem als „Viehzeug“ und „Dreckspack“ beschimpft haben, was zu Ermittlungen führte.(c) REUTERS (FABRIZIO BENSCH)
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Der gelernte Koch ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Diebstahls und Drogendelikten. Drei Jahre nach der Wende gründete er nach eigenen Angaben eine kleine Foto- und Werbeagentur. Danach geriet er gleich mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt und wurde verurteilt.(c) APA/EPA/ARNO�BURGI (ARNO�BURGI)
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Er floh nach Südafrika, wo er Grafik und Design studiert haben will. Bachmann flog auf und wurde nach Deutschland zurückgeschickt, wo er seine Haftstrafe verbüßte. Später wurde bei ihm Kokain gefunden. Erst im Mai wurde Bachmann verurteilt, weil er keinen Unterhalt für seinen Sohn gezahlt hatte.(c) APA/EPA/ARNO BURGI (ARNO BURGI)
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Als seine kriminelle Vergangenheit im Zuge der Pegida-Proteste zum Thema wurde, stellte er kurzzeitig seinen Rückzug in Aussicht. Zuletzt stand Bachmann unter Polizeischutz, weil er ins Visier von Islamisten geraten war. Er habe "Morddrohungen" erhalten.(c) REUTERS (INA FASSBENDER)
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