Wie Jobbik zu Orbáns Gefahr wurde

Die Rechts-außen-Partei Jobbik gibt sich gemäßigter als früher und strebt ein Oppositionsbündnis an. Premier Viktor Orbán versucht sie deshalb gnadenlos zu zerreiben.

Jobbik-Chef Gábor Vona – hier im Parlament in Budapest – wird von den Linken und den Liberalen umworben.
Jobbik-Chef Gábor Vona – hier im Parlament in Budapest – wird von den Linken und den Liberalen umworben.
Jobbik-Chef Gábor Vona – hier im Parlament in Budapest – wird von den Linken und den Liberalen umworben. – (c) REUTERS (BERNADETT SZABO)

Budapest. Ministerpräsident Viktor Orbán richtet uns und damit die Demokratie zugrunde, teilte kürzlich die Führung einer ungarischen Oppositionspartei sinngemäß mit. Es klang wie so oft. Die Partei, um die es ging, war allerdings die Jobbik, die ab 2006 als rechtsradikale Truppe mit einer eigenen paramilitärischen Miliz in die Schlagzeilen der Medien platzte. Heute jedoch gibt sich Jobbik als unschuldiges Opferlamm auf dem Altar der Demokratie.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 653 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.12.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen