Iran: Die diskrete Korruption der Mullahs

Führende Mitglieder des Regimes haben großen Reichtum angehäuft. Washington spielt Informationen darüber an die Öffentlichkeit, um den Unmut in Irans Bevölkerung anzuheizen.

Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hat den Ton gegen die USA zuletzt verschärft. Auch Washington rüstet verbal auf.
Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hat den Ton gegen die USA zuletzt verschärft. Auch Washington rüstet verbal auf.
Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hat den Ton gegen die USA zuletzt verschärft. Auch Washington rüstet verbal auf. – (c) APA/AFP/KHAMENEI.IR/

Teheran. Fast 100 Milliarden Dollar für Revolutionsführer Ali Khamenei. Ein Kommandeur der Revolutionsgarden mit dem Spitznamen „General Milliardär“ und einer Vorliebe für Luxuswohnungen. Ein Teheraner Spitzenpolitiker mit mehr als 60 Bankkonten. Mitglieder der iranischen Elite nehmen es mit dem islamischen Gebot der Bescheidenheit nicht immer sehr genau. Jetzt wird die Korruption zum internationalen Thema, denn die US-Regierung nutzt den öffentlichen Hinweis auf die illegalen Reichtümer der Führungsspitze in Teheran, um den Unmut in der iranischen Bevölkerung anzuheizen.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 678 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.08.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen