Küstenwachen griffen Dutzende Migranten in der Ägäis auf

Meist handle es sich um Familien, Frauen oder unbegleitete Minderjährige, die nach Behördenangaben voraussichtlich Asyl in Griechenland erhalten werden.

Die griechische Küstenwache und die europäische Grenzschutzagentur (Frontex) haben 69 Migranten vor den Inseln im Osten der Ägäis gerettet. Die Menschen hatten die gefährliche Überfahrt auf Schlauchbooten angetreten, wie die Zentrale der Küstenwache in Piräus am Sonntag mitteilte. 26 Menschen wurden demnach vor Lesbos entdeckt und gerettet, weitere 43 vor der kleinen Insel Farmakonisi.

Um die überfüllten Aufnahmelager der Inseln zu entlasten, wurden in den vergangenen Monaten Tausende Migranten zum Festland gebracht. Meist handle es sich um Familien, Frauen oder unbegleitete Minderjährige, die nach Behördenangaben voraussichtlich Asyl in Griechenland erhalten werden.

Laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR haben seit Anfang Jänner bis Weihnachten knapp 32.000 Menschen aus der Türkei auf die griechischen Inseln übergesetzt. Die Lage ist verglichen mit dem Höhepunkt des Zustroms im Jahr 2015 deutlich besser. Damals hatten mehr als 850.000 Migranten aus der Türkei die griechischen Inseln erreicht.

(APA/DPA)

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