Foxconn-Gründer will Präsident Taiwans werden

Foxconn-Gründer Terry Gou erwägt die Kandidatur für das taiwanesische Präsidentenamt. Gou denkt ähnlich autoritär wie die Führung in Peking.

„Ein Wirtschaftsführer muss als Diktator zum Wohle aller handeln“, sagt Foxconn-Chef Terry Gou und erwägt seinen Umstieg in die Politik.
„Ein Wirtschaftsführer muss als Diktator zum Wohle aller handeln“, sagt Foxconn-Chef Terry Gou und erwägt seinen Umstieg in die Politik.
„Ein Wirtschaftsführer muss als Diktator zum Wohle aller handeln“, sagt Foxconn-Chef Terry Gou und erwägt seinen Umstieg in die Politik. – (c) REUTERS (TYRONE SIU)

Peking. Zuerst kündigte Terry Gou seinen Rückzug als Chef des Foxconn-Konzerns an. Er wolle jüngeren Talenten den Weg ebnen, die in dem Unternehmen aufsteigen wollten, begründete der 69-jährige Multimilliardär seine Entscheidung und klang dabei ganz bescheiden. Einen Tag später wurde auch klar, warum. Terry Gou würde gern Präsident werden – und zwar der von Taiwan.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.04.2019)

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