Ukraine: Selenskijs riskante Charmeoffensive

Gesprächsvorschlag des Präsidenten an den Kreml-Chef überschattet EU/Ukraine-Gipfel. Selenskij will im aktuellen Wahlkampf punkten. Und er setzt auf Entspannung im Kriegsgebiet.

Frontbesuch vor dem EU/Ukraine-Gipfel: EU-Ratspräsident Donald Tusk (l.) und Präsident Wolodymyr Selenskij im Donbass.
Frontbesuch vor dem EU/Ukraine-Gipfel: EU-Ratspräsident Donald Tusk (l.) und Präsident Wolodymyr Selenskij im Donbass.
Frontbesuch vor dem EU/Ukraine-Gipfel: EU-Ratspräsident Donald Tusk (l.) und Präsident Wolodymyr Selenskij im Donbass. – (c) REUTERS (HANDOUT)

Kiew. Untätigkeit kann man Wolodymyr Selenskij nicht vorwerfen. Am Montag empfing er europäische Würdenträger zu seinem ersten EU/Ukraine-Gipfel im Mariinskij-Palast in Kiew. Tags zuvor besuchte er mit Ratspräsident Donald Tusk die Front im ostukrainischen Donbass und unterrichtete seinen Kollegen über die neue Lage nach dem von ihm befohlenen Truppenrückzug. Schließlich richtete er wenige Stunden vor Gipfelbeginn ein Gesprächsangebot an den russischen Präsidenten, Wladimir Putin.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.07.2019)

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