US-Behörden wollen Schwimmen mit Delfinen verbieten

Schwimmausflüge zu den zutraulichen Tieren sind in Hawaii sehr beliebt. Nun sollen sie verboten werden.

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APA/AFP/BAY ISMOYO

Die US-Behörden wollen das bei Touristen beliebte Delfin-Schwimmen in Hawaii verbieten. Die Meeressäuger stünden inzwischen unter "intensivem Druck" von Tierfreunden, die mit ihnen im Meer vor der pazifischen Inselkette schwimmen wollten, teilte die US-Meeresschutzbehörde NOAA am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Menschen sollten sich künftig 45 Meter von den Delfinen entfernt halten, um deren Ruhezeiten am Tag nicht mehr zu stören. Die Bootsausflüge zu den zutraulichen und verspielten Tieren sind in Hawaii sehr beliebt. Ein Verbot wäre ein Schlag für die Ausflugsveranstalter. Die Behörde verwies darauf, dass die Tiere nachts auf die Jagd gingen und tagsüber ruhten - was durch die vielen Besucher aber erschwert werde.

Die Behörde will nun Reaktionen der Bürger auf den Plan entgegennehmen und mit Betroffenen sprechen. Die endgültige Entscheidung über das Verbot soll in einem Jahr fallen.

 

(APA/AFP)

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