Peking verbietet muslimische Namen

China geht schärfer gegen die uigurische Minderheit in Xinjiang vor. Eltern, die ihren Neugeborenen muslimische Namen geben, sollen Sozialleistungen gestrichen werden.

Ein Kleinkind in Xinjiang.
Ein Kleinkind in Xinjiang.
Ein Kleinkind in Xinjiang. – REUTERS

Mohammed? Verboten. Saddam, Medina, Samina und Rana ebenso. Wer in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang seinem neugeborenem Kind einen muslimischen Namen geben will, der muss für sein Kind künftig mit erheblichen Nachteilen rechnen. Wie der von den USA finanzierte Radiosender Free Radio Asia berichtet, hat die Provinzregierung von Xinjiang eine entsprechende Anordnung erteilt und eine Liste der verbotenen Namen ins Internet gestellt. Bei Zuwiderhandlung sollen den Eltern unter anderem die Sozialleistungen gekürzt werden.

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