Bootsunglück: 64 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Das Schlauchboot war am Wochenende gekentert. Die Opferzahl ist am Montag höher geworden. 86 Menschen konnten gerettet werden.

Die italienische Küstenwache barg mehrere Leichen aus dem Meer.
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Die italienische Küstenwache barg mehrere Leichen aus dem Meer.
Die italienische Küstenwache barg mehrere Leichen aus dem Meer. – APA/AFP/GIOVANNI ISOLINO

Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer ist die Zahl der Toten auf 64 gestiegen. Dies schrieb ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Montag auf Twitter. In ersten Berichten war die Rede von mindestens acht Toten und Dutzenden Vermissten gewesen. Am Wochenende war ein mit Migranten besetztes Schlauchboot untergegangen.

86 Menschen konnten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ANSA von der italienischen Küstenwache und Marine gerettet werden, darunter auch zahlreiche Kinder und Frauen. Von IOM befragte Überlebende hatten gesagt, dass 150 Menschen an Bord des Schlauchboots waren.

Es war die erste Flüchtlingstragödie des neuen Jahres im Mittelmeer. Die Migrationsroute über das Mittelmeer nach Europa ist die gefährlichste der Welt. 2017 starben nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 3000 Menschen bei der Überfahrt nach Europa.

(APA/dpa)

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