Die grausame Jagd auf Kängurus

Das berühmte Beuteltier ist ein Nationalsymbol Australiens. Trotzdem werden jedes Jahr Millionen der Tiere zum Abschuss freigegeben. Ihr Fleisch landet in Europa, auch in Österreich.

Der Jagd fallen als „Abfallprodukte“ auch Jungtiere zum Opfer: 855.000 pro Jahr, schätzt ein Think Tank der University of Technology Sydney.
Der Jagd fallen als „Abfallprodukte“ auch Jungtiere zum Opfer: 855.000 pro Jahr, schätzt ein Think Tank der University of Technology Sydney.
Der Jagd fallen als „Abfallprodukte“ auch Jungtiere zum Opfer: 855.000 pro Jahr, schätzt ein Think Tank der University of Technology Sydney. – (c) Frans Lanting / Mint Images / pi (Frans Lanting)

Es ist stockfinster im australischen Busch. Nur die grellen Scheinwerfer des Geländewagens durchschneiden die Dunkelheit. Langsam arbeitet sich der Wagen durch das Gestrüpp und über den sandigen Boden. Der Motor surrt, Äste knacken. Auf einmal tauchen im weißen Lichtkegel Umrisse auf: Kängurus. Dann kracht ein Schuss durch die Nacht. Eines der Tiere strauchelt, bricht zusammen. Noch ein Knall. Ein zweites Känguru geht zu Boden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2018)

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