Politiker an der Uni: Fleißige, Bummler und Abbrecher

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Die Uni-Rektoren wünschen sich strengere Regeln für die Studenten. Unter anderem sollen diese, wenn sie zu lange keine Prüfungen ablegen, irgendwann exmatrikuliert werden. Einige heimische Politiker hätte es da möglicherweise erwischt. Wer gebummelt hat, wer abbrach - und wer schnell studierte.

(c) APA
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Legendär ist die Studiendauer des ehemaligen Bundeskanzlers Viktor Klima (SPÖ): Er brauchte für sein Wirtschaftsinformatikstudium 33 Semester, arbeitete allerdings freilich nebenbei schon bei der OMV, bis er 1981 seinen Magister machte.

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Auch nicht gerade zügig war der interimistische grüne Parteichef Werner Kogler. Er hat 14 Jahre studiert. Nach acht Jahren Jus und Wirtschaftspädagogik sattelte er auf VWL um, wo er nach sechs Jahren den Abschluss hatte. So lang gedauert habe es vor allem wegen der Politik.

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Noch-Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), geboren 1966, hat sein Publizistikstudium 1997 abgeschlossen. Davor schnupperte er in Soziologie und VWL hinein, musste freilich dann Studium und Studentenpolitik mit Alleinerzieherdasein unter einen Hut bringen.

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ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat sein Jus-Studium nicht fertig gemacht, sondern wegen der politischen Karriere ruhend gestellt. Wie er einmal sagte, hat er die Rechtswissenschaften aber noch nicht aufgegeben: Er will das Studium irgendwann abschließen.

Im Bild: Kurz als Chef der Jungen Volkspartei 2009

Die Presse/Michaela Bruckberger
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Nur ganz kurz an der Universität war FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Er absolvierte einige Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Geschichte und Philosophie, entschied sich aber dann gegen eine akademische Karriere und fürs Arbeiten.

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Neos-Chef Matthias Strolz war immerhin von 1991 bis 1998 für Politikwissenschaft und internationale Wirtschaftswissenschaften an der Uni Innsbruck inskribiert, letzteres schloss er ab. Anderthalb Jahre pausierte er wegen der Studentenpolitik.

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Der ehemalige Grüne und Listengründer Peter Pilz studierte von 1973 bis 1979 Volkswirtschaft und Politikwissenschaften an der Universität Wien. 1983 dissertierte er übrigens bei Alexander Van der Bellen, den er dann zu den Grünen holte.

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen gehört zu den Fleißigen: Er hat sein Volkswirtschaftsstudium an der Uni Innsbruck in Mindeststudienzeit abgeschlossen. Vielleicht auch, weil den späteren Uni-Professor erst spät der Ruf aus der Politik erreichte.

>>> Rektoren wollen strengere Regeln für Studenten

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)