Karriere

Die Hürden bei der Bewerbung für junge Lehrer

Angehende Lehrer überwinden bei der Jobsuche oft einen Spießrutenlauf. Intransparenz und fehlende Kommunikation machen Schulleitern wie Bewerbern das Leben schwer.

Den Mangel an Transparenz kritisiert auch Präsident der Wiener Bildungsdirektion Heinrich Himmer: "Das ist nicht besonders befriedigend."
Den Mangel an Transparenz kritisiert auch Präsident der Wiener Bildungsdirektion Heinrich Himmer: "Das ist nicht besonders befriedigend."
Den Mangel an Transparenz kritisiert auch Präsident der Wiener Bildungsdirektion Heinrich Himmer: "Das ist nicht besonders befriedigend." – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Für die meisten Jobsuchenden führt der Weg zum Traumjob heute über konventionelle Bewerbungsprozesse: Der erste Schritt zur neuen Stelle beginnt mit der Online-Bewerbung. Im besten Fall führt es zu einem erfolgreichen persönlichen Bewerbungsgespräch, das mit der Einstellung gekrönt wird. Was diese Abläufe prägt, ist Transparenz: Die einzelnen Schritte sind normiert und den Jobsuchenden geläufig. Entsprechen Erfahrung, Ausbildung und Auftreten den gewünschten Anforderungen, wird man eingestellt, entsprechen sie nicht, erhält man eine Absage.

Dass das allerdings nicht für alle Berufsgruppen gilt, zeigt der Blick ins Schulsystem. Dort berichten Lehramtsabsolventen auf Jobsuche über Verwirrung und Intransparenz im Bewerbungsprozess. Der Weg aus dem Hörsaal ins Klassenzimmer führt dabei oft über informelle Gespräche mit Schulleitern und Behörden.

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