Problemlehrer sind schwer loszuwerden

Kündigungen und Entlassungen von Lehrern gibt es nur selten. Oft gibt es bei Lehrern, mit deren Arbeit Direktoren unzufrieden sind, eine Scheinlösung: Sie werden versetzt.

Rund 40 Prozent der Landeslehrer und knapp 20 Prozent der Bundeslehrer sind noch pragmatisiert.
Rund 40 Prozent der Landeslehrer und knapp 20 Prozent der Bundeslehrer sind noch pragmatisiert.
Rund 40 Prozent der Landeslehrer und knapp 20 Prozent der Bundeslehrer sind noch pragmatisiert. – (c) Caro / picturedesk.com (Caro)

Wien. Eine Lehrerin, die Schüler mobbt, ein Lehrer, der im Unterricht einen Pornofilm schaut und ein anderer, der ein Flüchtlingskind zum Schauen eines Identitären-Videos zwingt: Diese Verfehlungen von Pädagogen haben zuletzt für Schlagzeilen gesorgt und eine Debatte über Problemlehrer ausgelöst. Denn die sind häufig gar nicht einfach wieder loszuwerden. Sie werden von Schule zu Schule verschoben. „Wanderpokale“ werden sie im System genannt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.04.2019)

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