Neubau-Wettbewerb: Mit Möglichkeitsraum zum Sieg

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"Wohnen in Gemeinschaft" - Unter diesem Motto schrieb die Wohnungsbaugesellschaft Eisenhof 2013 einen Neubau-Wettbewerb aus.

Zu ersetzen war ein Meidlinger Nachkriegswohnbau an der Ecke Darnautgasse Wienerbergstraße aus den frühen Fünfzigerjahren, der, desolat und heruntergekommen, nicht mehr sanierbar war und abgebrochen werden musste.

Aus dem tristen Wohnbau machten die Preisträger Frötscher Lichtenwagner Architekten...

Frötscher Lichtenwagner Architekten
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...einen sozialen Wohnkomplex mit Eltern-Kind-Zentrum, 53 Wohnungen und einem WG-Haus mit sozialpädagogischen Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche. Fertiggestellt im Oktober 2016.

 

(c) Horst Dockal
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Der Möglichkeitsraum

Das Herzstück des Sozialen Wohnungsbaus bildet der "Möglichkeitsraum". Ihn konzipierten die Architekten als Schnittstelle zweier Gebäudeteile, der nur von außen zugänglich ist. Der Raum streckt sich vom Vorgarten durch das Gebäude in den Garten soll Öffentlichkeit udn Gemeinschaft, Freiraum und Innenraum verbinden und erinnert dabei an...

 

Frötscher Lichtenwagner Architekten
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...eine Garage. Zwei gläserne Selektionaltore ermöglichen eine maximale Ausdehnung des Raumes.

Frötscher Lichtenwagner Architekten
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Zu nutzen ist der Möglichkeitsraum als Begegnungsstätte, Werkstätte oder Atelier um Sport, Spiel, Kommunikation und Treffpunkt zu vereinen.

(c) Horst Dockal
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Eltern-Kind-Zentrum

Sozialarbeiter und -pädagogen, Arzt und Psychologen arbeiten nebeneinander, begrenzt durch eine raumhohe Regalwand.

(c) Horst Dockal
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Als Hommage, soll die "Palisander"-Oberfläche an Objekte des Künstlers Richard Artschwagers erinnern. 

(c) Stephan Huger
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Wohnungen

(c) Stephan Huger
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Der Parcours

Früher Vorgarten, jetzt ein Spielplatz. Der Parcours soll dem Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen Platz bieten und Konfliktpotential minimieren.

Frötscher Lichtenwagner Architekten
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Laubengangfassade

"Wie ein Scheinwerferstrahl auf einen Gaze-Vorhang im Theater" soll der Laubengang, geht es nach den Architekten, wirken. Tatsächlich verlangte die emmissionsreiche Straßenecke und die geringe Trakttiefe nach einem Laubengang. Die Architekten versuchten mit durchgängigem und transluzentem Material die entstehende Horizontalität der Gänge und Geländer abzumindern.

(c) Stephan Huger
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Ein großes Metallgitter vor den Laubengängen als optischer Effekt zeigt die Bewohner im Kreis.

(c) Horst Dockal
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