Bundespräsidenten-Wahl: Martin Wabl startet vierten Versuch

Der 70-jährige pensionierte Richter ist schon drei Mal an der Hürde von 6000 Unterschriften gescheitert. Nun versucht er es erneut.

Martin Wabl im Jahr 2004
Martin Wabl im Jahr 2004
Martin Wabl im Jahr 2004 – (c) Clemens Fabry

Der pensionierte Richter Martin Wabl will ein viertes Mal Unterstützungserklärungen für ein Antreten bei der Bundespräsidentenwahl sammeln. Dreimal war der 70-Jährige an der Hürde von 6000 Unterschriften gescheitert. Für die Wahl 2016 probiert er es mit Unterstützung der Mutbürger, bestätigte er am Freitag.

Wabl, der schon für die SPÖ, die Grünen und die Christliche Partei Österreichs politisch aktiv war, will "in christlichem Sinn Politik betreiben". Geld für den Wahlkampf habe er keines, so der Steirer, der sich damit als Gegenpol zu Akteuren wie Frank Stronach oder Donald Trump sieht.

Ihm seien Gerechtigkeit und Solidarität wichtig. Als Bundespräsident würde er regelmäßige Sprechtage abhalten, einen Sozialfonds einrichten und sich besonders mit Menschen mit Behinderung einsetzen.

(APA)

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