Unbehinderte Arbeit

Für den Parlamentarismus-Direktor ist die Sanierung überfällig.

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Experte Werner Zögernitz – (c) Parlament

Er hat schon einen größeren Umbau hinter sich. Schließlich ist das Parlament seit den frühen 1970er-Jahren sein Arbeitsplatz. Werner Zögernitz war 20 Jahre lang Direktor des ÖVP-Klubs und damit 1991 auch zentral in die Neugestaltung der schwarzen Klubräumlichkeiten eingebunden.

Zögernitz hebt deswegen hervor, wie sehr die Generalsanierung des Hohen Hauses inzwischen bereits notwendig sei. Es werde seit 2005 darüber beraten und diskutiert: „Sie ist überfällig“, betont er im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“.

Er ist zugleich einer der besten Kenner des Parlaments und der Vorgänge im Hohen Haus. Seit 2009 ist er Direktor des Instituts für Parlamentarismus. Im Gefolge der Sanierung übersiedelt er mit seinen Räumlichkeiten mit Blick auf den Rathauspark. Aber nicht ins Ausweichquartier, sondern ins neue Domizil im danebenliegenden Palais Epstein. Dort hat das Parlament schon eine Dependance.

Dem Parlaments-Veteran ist wichtig, dass die Bevölkerung keinesfalls den Eindruck erhält, der Parlamentarismus werde mit dem Umzug drei Jahre lang auf Eis gelegt. „Gesetzgebung, Kontrolle: Die Arbeit geht unbehindert von der Gebäudesanierung weiter“, versichert Zögernitz.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.07.2017)

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