Österreichs EU-Kandidaten

Eine Frau unter Männern

Claudia Gamon ist die einzige weibliche Spitzenkandidatin bei der Wahl am 26. Mai - und sie ist deutlich jünger als die Konkurrenz.

Mit der Kür von Johannes Voggenhuber zum Spitzenkandidaten der "Initiative 1 Europa", die sich um die "Liste Jetzt" aufstellt, ist das Feld der Bewerber mit Chancen auf den EU-Parlamentseinzug komplett. Claudia Gamon von den Neos hat dabei das Alleinstellungsmerkmal, eine Frau zu sein. Außerdem ist sie deutlich jünger als die Konkurrenz.

APA/dpa/Horst Ossinger

Die ÖVP schickt den 61-jährigen Othmar Karas als Listenersten ins Rennen. Hinter dem gestandenen Europaparlamentarier wird Staatssekretärin Karoline Edtstadler aufgestellt, mit 37 die Vertreterin jener jüngeren Generation der Volkspartei, die Sebastian Kurz ihre politische Karriere zu verdanken hat. Das Spezielle an der ÖVP-Liste ist, dass die Mandate nach Vorzugsstimmen vergeben werden. Das heißt, theoretisch könnten sogar Karas und Edtstadler leer ausgehen, wenn andere Kandidaten mehr persönliche Stimmen lukrieren können.

Clemens Fabry, Presse

Für die SPÖ geht mit Andreas Schieder ein prominenter Name an der Spitze in die Europa-Wahl. Immerhin war der 49-Jährige Staatssekretär und unter den Kanzlern Werner Faymann und Christian Kern jeweils Klubobmann der Sozialdemokraten im österreichischen Parlament. Wie die ÖVP versucht man in der Kampagne eine Doppelspitze, hier aber mit umgekehrten Voraussetzungen. Bei der SPÖ ist die Listenzweite, nämlich Evelyn Regner, die erfahrene Europaparlamentarierin.

Clemens Fabry, Presse

Als einzige der Parlamentsparteien hat die FPÖ ihren Spitzenkandidaten noch nicht offiziell gekürt, so weit sein soll es am 25. Februar. Freilich haben die Freiheitlichen längst auch öffentlich festgelegt, dass Generalsekretär Harald Vilimsky (52) eine weitere Periode in Brüssel bleibt. Auch die FPÖ schickt zumindest einen Neuling aus der Innenpolitik nach Brüssel, nämlich den langjährigen Nationalratsabgeordneten Roman Haider.

APA/HANS PUNZ

Die Neos ersetzen Angelika Mlinar wieder durch eine Frau, die 30-jährige Nationalratsabgeordnete Claudia Gamon. Hinter ihr auf Platz zwei käme mit der Salzburgerin Karin Feldinger eine echte politische Neueinsteigerin zum Zug, sollten die NEOS ihre Mandate verdoppeln können.

APA/GEORG HOCHMUTH

Nicht als "Liste Jetzt" kandidiert die frühere "Liste Pilz", sondern als "Initiative 1 Europa". Vorerst schaut sie allerdings eher wie eine "Liste Johannes Voggenhuber" aus. Denn bisher steht nur der langjährige Europaparlamentarier der Grünen als Kandidat fest.

APA/ROLAND SCHLAGER

Seiner Ex-Partei werden zwar vielleicht nicht mehr drei Mandate wie beim letzten Mal, aber doch zumindest der Wiedereinzug zugetraut. Richten soll es für die in Österreich zur außerparlamentarischen Opposition gewordene Partei ihr Bundessprecher Werner Kogler, der immerhin über 18 Jahre Erfahrung im Nationalrat verfügt.

APA/GEORG HOCHMUTH
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Mit der Kür von Johannes Voggenhuber zum Spitzenkandidaten der "Initiative 1 Europa", die sich um die "Liste Jetzt" aufstellt, ist das Feld der Bewerber mit Chancen auf den EU-Parlamentseinzug komplett. Claudia Gamon von den Neos hat dabei das Alleinstellungsmerkmal, eine Frau zu sein. Außerdem ist sie deutlich jünger als die Konkurrenz.

APA/dpa/Horst Ossinger

Die ÖVP schickt den 61-jährigen Othmar Karas als Listenersten ins Rennen. Hinter dem gestandenen Europaparlamentarier wird Staatssekretärin Karoline Edtstadler aufgestellt, mit 37 die Vertreterin jener jüngeren Generation der Volkspartei, die Sebastian Kurz ihre politische Karriere zu verdanken hat. Das Spezielle an der ÖVP-Liste ist, dass die Mandate nach Vorzugsstimmen vergeben werden. Das heißt, theoretisch könnten sogar Karas und Edtstadler leer ausgehen, wenn andere Kandidaten mehr persönliche Stimmen lukrieren können.

Clemens Fabry, Presse

Für die SPÖ geht mit Andreas Schieder ein prominenter Name an der Spitze in die Europa-Wahl. Immerhin war der 49-Jährige Staatssekretär und unter den Kanzlern Werner Faymann und Christian Kern jeweils Klubobmann der Sozialdemokraten im österreichischen Parlament. Wie die ÖVP versucht man in der Kampagne eine Doppelspitze, hier aber mit umgekehrten Voraussetzungen. Bei der SPÖ ist die Listenzweite, nämlich Evelyn Regner, die erfahrene Europaparlamentarierin.

Clemens Fabry, Presse

Als einzige der Parlamentsparteien hat die FPÖ ihren Spitzenkandidaten noch nicht offiziell gekürt, so weit sein soll es am 25. Februar. Freilich haben die Freiheitlichen längst auch öffentlich festgelegt, dass Generalsekretär Harald Vilimsky (52) eine weitere Periode in Brüssel bleibt. Auch die FPÖ schickt zumindest einen Neuling aus der Innenpolitik nach Brüssel, nämlich den langjährigen Nationalratsabgeordneten Roman Haider.

APA/HANS PUNZ

Die Neos ersetzen Angelika Mlinar wieder durch eine Frau, die 30-jährige Nationalratsabgeordnete Claudia Gamon. Hinter ihr auf Platz zwei käme mit der Salzburgerin Karin Feldinger eine echte politische Neueinsteigerin zum Zug, sollten die NEOS ihre Mandate verdoppeln können.

APA/GEORG HOCHMUTH

Nicht als "Liste Jetzt" kandidiert die frühere "Liste Pilz", sondern als "Initiative 1 Europa". Vorerst schaut sie allerdings eher wie eine "Liste Johannes Voggenhuber" aus. Denn bisher steht nur der langjährige Europaparlamentarier der Grünen als Kandidat fest.

APA/ROLAND SCHLAGER

Seiner Ex-Partei werden zwar vielleicht nicht mehr drei Mandate wie beim letzten Mal, aber doch zumindest der Wiedereinzug zugetraut. Richten soll es für die in Österreich zur außerparlamentarischen Opposition gewordene Partei ihr Bundessprecher Werner Kogler, der immerhin über 18 Jahre Erfahrung im Nationalrat verfügt.

APA/GEORG HOCHMUTH