Viel, viel buntes Smartes

Sprechblase Nr. 198. Warum nicht alles schlau ist, was „smart“ erscheint.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Jeff Smart, der Chef von Fred Clever, bekam seinen Namen für die Comicserie „Clever & Smart“ zu einer Zeit, in der „smart“ das englische Wort für schlau war.

Später ergriffen Großbuchstaben Besitz von smart und verwandelten es projektmanageriell in SMARTe Ziele (spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch, terminiert). Mittlerweile ist so ziemlich alles smart: Autos, Zigaretten, Regionen, Projekte und Phones sowieso.

Viel, viel buntes Smartes also. Im Prinzip alles, worauf sich das Werbewirkungsmodell AIDA (Attention, Interest, Desire, Action) anwenden lässt. Genug für heute, schließlich gilt die KISS-Formel: Keep it short, stupid.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.


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