Arbeits-Motivation

Nicht mehr allein Bares ist Wahres

Warum stehen Österreicher tagtäglich auf und gehen ihrer Arbeit nach? Wegen des monatlichen Gehaltsplus am Konto? Eine aktuelle Studie zeichnet ein gegenteiliges Bild.

(c) Pixabay

Prestige über Geld: Ein Viertel der Befragten sieht Arbeit als ein wichtiges Statussymbol. Das geht aus einer Studie von Marketagent.com im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing hervor. Besonders stark ausgeprägt ist diese Sichtweise bei jungen Menschen (33,7 Prozent). Auch Frauen (29,7 Prozent) definieren sich zunehmend mehr über ihren Job als ihre männlichen Kollegen (21,5 Prozent).

Auch wenn mit dem Job Miete, Essen und Co gezahlt sein wollen (50,7 Prozent), soll der Schreibtisch für einen Großteil nicht zu einem seelenlosen Ort der Arbeitsverrichtung verkommen: Neun von zehn Befragten wünschen sich Sinnhaftigkeit im Job, unabhängig von Geschlecht und Alter.

Weitere Ergebnisse der Studie:

• 6 von 10 Befragten beschäftigen sich auch in der Freizeit mit beruflichen Themen
• Jeder Dritte hat Spaß im aktuellen Job
• 60 Prozent der Österreicher sehen Arbeit als menschliches Grundbedürfnis

Über die Studie
Die Studie „Kompass Neue Arbeitswelt“ beleuchtet die Sichtweise der ÖsterreicherInnen zu Themen, die die Arbeitswelt bewegt. Das ganze Jahr über folgen Auskoppelungen zu weiteren Themen wie Flexibilisierung der Workforce, Auszeiten und Sabbaticals sowie Erreichbarkeit im Urlaub. Die Studie wurde von XING beauftragt und von Marketagent.com für Österreich umgesetzt. Im Rahmen der repräsentativen Befragung wurden zwischen 12. und 24. Jänner 2018 insgesamt 1001 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

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