Incentives: Die verrücktesten Job-Benefits

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Der Fachkräftemangel und Personalfluktuation werden allerorts beklagt. Deshalb sind Job-Benefits zunehmend ausgefallener. Waren klassische Incentives noch Boni, Gewinnbeteiligungen oder gar der Betriebskindergarten gibt es heute bezahlte Sabbaticals, Fruchtbarkeitsbehandlungen und Reisen um die Welt. Hier ein paar Anreize für Unternehmer, die ihren Mitarbeitern das gewisse Extra bieten wollen.

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Eine Option ist der Tapetenwechsel: Der deutsche Reiseveranstalter Viventura verlegt beispielsweise das gesamte Büro im Sommer kurzerhand an den Strand. In der Vergangenheit standen Brasilien und Costa Rica am Programm. Vor Ort wird zwar normal 40 Stunden weitergearbeitet, aber dafür gibt es nach der Arbeit Surfunterricht und Cocktails an der Strandbar. Die Reise kostet pro Person knapp 2000 Euro. Bedenkt man allerdings, wie viel es kostet neue Mitarbeiter zu rekrutieren, ist die Investion gerechtfertigt.

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Manche unterstützen Mitarbeiter bei ihren Privatreisen. Das Wohnungsportal für Reisende Airbnb erleichtert seinen Mitarbeitern den nächsten Städtetrip: Sie erhalten ein jährliches Reisebudget und können dabei kostenfrei in Airbnb-Wohnungen unterkommen.

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Oder warum nicht Mitarbeitern einen Anreiz bieten, auf Dauer beim Unternehmen zu bleiben? Das Internetportal 2te-Zahnarztmeinung belohnt seine Mitarbeiter für ihre Treue: Nach fünf Jahren beim Unternehmen können sie sich ein dreimonatiges bezahltes Sabbatical nehmen.

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Das Dienstauto ist ja ein Klassiker unter den Benefits. Wer aber Nachhaltigkeit und die Fitness seiner Mitarbeiter fördern will, könnte ein anders Verkehrsmittel wählen: Das IT-Unternehmen Adjust stellt seinen Mitarbeitern Dienstfahrräder zur Verfügung. Besonders in dieser Branche sind kompetente Mitarbeiter umkämpft. Mit Benefits versuch man sie zu halten.

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Sport ist allgemein ein gern gesehener Bonus. Der Snowboardhersteller Burton musste nicht lange überlegen, als es um Mitarbeiter-Benefits ging: Skipässe für die Wintersaison und freie Tage für Wintersport stehen am Programm. Andere Firmen bieten Beiträge zum Fitnessstudio, Sportkurse oder ähnliches. Patagonia stiftet seine Mitarbeiter dazu an, in der Mittagspause surfen zu gehen.

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Manche versuchen sich daran, Arbeit familienfreundlicher zu gestalten. Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hilft seinen Mitarbeitern bei der Familienplanung auf die Sprünge: Das Unternehmen übernimmt die Kosten für Fruchtbarkeitsbehandlungen und das Einfrieren von Eizellen für Frauen.

(c) Pixabay
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Auch Zillow kommt berufstätigen Müttern entgegen: Das Online-Unternehmen für Immobilien-Datenbanken bezahlt Frauen auf Dienstreise, wenn nötig, den Heimtransport der Muttermilch.

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Accenture ist fortschrittlich unterwegs: In den USA zahlt das Beratungsunternehmen seinen Mitarbeitern die Geschlechtsumwandlung.

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Natürlich kann man sich auch um das seelische Wohlbefinden der Mitarbeiter kümmern. Der Kurznachrichtendienst Twitter versucht es mit fernöstlichen medizinischen Praktiken: Die Mitarbeiter können sich regelmäßig mit Akkupunktur behandeln lassen.

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Der App-Betreiber Asana stellt seinen Mitarbeitern außerhalb der Arbeitzeiten Lifecoaches zu Verfügung.

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In Zeiten von zunehmender Arbeitszeitflexibilisierung kann man seine Mitarbeiter statt für anwesende Stunden für erbrachte Leistung bezahlen. So macht es zum Beispiel das Streaming-Unternehmen Netflix: Die Arbeitszeit wird nicht erhoben, jeder kann kommen und gehen, wann er will. Nur die Leistung zählt.

(c) Pexels
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Besonders den jüngeren Generationen wird nachgesagt, dass sie nach mehr Sinn in ihrer Tätigkeit suchen. Warum also sollte man es den Mitarbeitern nicht erleichtern, etwas Gutes zu tun? Manche Firmen stellen deshalb zusätzliche freie Tage für gemeinnützige Arbeit zur Verfügung. Andere spenden immer dann und in der selben Höhe, wenn ihre Mitarbeiter spenden.

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Ein klassischer Benefit kann natürlich auch modernisiert werden: Warum aus der Firmenfeier nicht ein Konzert machen? Oder eine Jam-Session, wo Mitarbeiter ihre Instrumente mitbringen können? Eine wöchentliche Jam Session gibt es zum Beispiel bei dem Musik-App-Entwickler Smule in San Francisco.

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Auch Therapiestunden, psychologische Betreuung, Burnout-Prävention oder Stress- und Resilienzworkshops werden beliebter.

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In den USA begleitet Google seine Mitarbeiter bis übers Grab hinaus: Nach seinem Tod erhalten die Angehörigen noch weitere zehn Jahre die Höhe des Gehalt ausbezahlt. Auch Frisörtermine, Spa-Behandlungen und Autowäsche soll das Unternehmen anbieten.

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Die ausgefallensten Job-Benefits

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