Stadtgespräch

Kolumne "Führungsfehler". Mit seiner früheren Recruiterin hatte der Personalchef ein stilles Einverständnis gehabt. Er klebte knappe Post-ist auf die Bewerbungen, die sie ihm vorlegte, und sie wusste, was zu tun war.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Der Neuen hatte er das auch erklärt. Er hatte ihr nur nicht gesagt, dass sie seine Post-its wieder entfernen sollte. Und so kam es, dass sie Originalunterlagen mit Vermerken wie „zu alt“, „zu oft gewechselt“ der gar „zu hässlich“ (dies ergänzt durch ein Smiley) an die Absender retournierte.

Er wunderte sich nur, dass die Bewerbungen plötzlich versiegten. Ein Blick in die Social Media hätte ihn aufgeklärt. So erfuhr er davon erst von der Gleichbehandlungsanwaltschaft, dass seine Post-its längst Stadtgespräch waren.

 

Das Management. Unendliche Möglichkeiten für Führungsfehler. Wenn Sie einen solchen loswerden wollen, schreiben Sie an: andrea.lehky@diepresse.com

Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Unternehmen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle "Führungsfehler" finden Sie hier.

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