Desaströser US-Kinostart für "Jack and the Giants"

Fast 300 Millionen Dollar soll das 3D-Spektakel gekostet haben. Am ersten Wochenende spielte der Film nur 28 Millionen ein. Das erinnert an den Flop "John Carter".

Desastroeser USKinostart fuer Jack
Desastroeser USKinostart fuer Jack
Nicholas Hoult und Eleanor Tomlinson – (c) REUTERS (MARIO ANZUONI)

Das 3D-Spektakel "Jack and the Giants" hat an den US-Kinokassen zum Eröffnungswochenende alles andere als ein gigantisches Ergebnis eingefahren. Das Fantasy-Abenteuer von Bryan Singer ("X Men") spielte rund 28 Millionen Dollar (etwa 21,5 Millionen Euro) ein, berichtete der "Hollywood Reporter" am Sonntag (Ortszeit). Das ist ein desaströses Ergebnis, denn die Produktions- und Werbekosten sollen sich auf fast 300 Millionen Dollar summiert haben.

Der Kinostart des Warner-Streifens erinnert an das "John Carter"-Debakel von Konkurrent Disney im vergangenen Jahr: Das Science-Fiction-Abenteuer kostete 250 Millionen Dollar und brachte an seinem ersten Wochenende lediglich 30 Millionen Dollar ein. Disney-Filmchef Rich Ross musste seinen Hut nehmen. Weltweit schlug sich "John Carter" mit 282 Millionen Dollar Einspielergebnis aber nicht negativ zu Buche.

"Jack and the Giants" konnte sich trotz des schlechten Ergebnisses an der Spitze der US-Kinocharts platzieren. Der Film - im englischen Original "Jack the Giant Slayer" -  handelt von einem jungen Mann, der eine Prinzessin aus der Gewalt von Riesen befreien muss. Die Hauptrolle spielt der ehemalige britische Kinderstar Nicholas Hoult ("About A Boy"), an seiner Seite ist Eleanor Tomlinson zu sehen. In weiteren Rollen: Ewan McGregor und Stanley Tucci. Hierzulande kommt der Film am 15. März ins Kino.

Auf Platz zwei: Betrügereien

Hinter dem 3D-Film platzierte sich mit rund 9,7 Millionen Dollar der Vorwochensieger "Voll Abgezockt" (Identity Thief). Melissa McCarthy spielt in der Komödie eine Kreditkarten-Betrügerin, die von Jason Bateman quer durch die USA verfolgt wird. (Österreichischer Kinostart: 28. März)

"Voll Abgezockt" konnte damit zwei neu in den Kinos angelaufene Filme hinter sich lassen: Die Jugendkomödie "21 & Over" mit rund neun Millionen Dollar und den Horror-Thriller "The Last Exorcism Part II" mit rund acht Millionen.

Auf dem fünften Platz landete der Action-Thriller "Snitch" mit Dwayne Johnson, Susan Sarandon und Benjamin Bratt, der rund 7,7 Millionen Dollar einspielte.

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(APA/dpa/Red.)

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