Neujahrskonzert: Programm für 2017 steht fest

Nach Lehár und Waldteufel wird es wienerisch-nostalgisch. Gustavo Dudamel wird 2017 erstmals das Konzert im großen Musikvereinssaal leiten.

(c) APA

„Ein energetisch geladenes Neujahrskonzert“ kündigten die Philharmoniker bei der Präsentation des Dirigenten an: Gustavo Dudamel wird 2017 erstmals das weltweit via TV übertragene Konzert im großen Musikvereinssaal leiten. Der Venezolaner, Jahrgang 1981, ist der bisher jüngste Dirigent in dieser Funktion.

Für das Debüt hat man ein buntes, sehr internationales Programm gewählt. Es beginnt ausnahmsweise mit Musik des Meisters der „silbernen“ Operette, dem populären Nechledil-Marsch aus Lehárs „Wiener Frauen“. Es folgt ein Walzer französischer Provenienz, „Die Schlittschuhläufer“ von Émile Waldteufel. Erst danach gibt man sich wienerisch-nostalgisch: „'s gibt nur a Kaiserstadt, 's gibt nur a Wien“, die Polka op. 291, ist die erste Nummer von Johann Strauß Sohn im Neujahrskonzert 2017, von ihm folgen dann noch die Walzer „Mephistos Höllenrufe“, „Tausend und eine Nacht“ und „Die Extravaganten“, die Polkas „So ängstlich sind wir nicht“, „Auf zum Tanze“, „Pepita“ und „Tik Tak“ sowie die „Rotunden“-Quadrille. Bruder Joseph ist mit der Schnellpolka „Winterlust“ und der Polka mazur „Die Nasswalderin“ vertreten, Ahnvater Johann Strauß mit dem „Indianer-Galopp“.

Außerdem: Franz von Suppés Ouvertüre zur Operette „Pique Dame“, Carl Michael Ziehrers Walzer „Hereinspaziert!“ und der Mondchor aus der Spieloper „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Philharmoniker-Gründer Otto Nicolai, bei dem erstmals der Wiener Singverein, einstudiert von Johannes Prinz, mit von der Neujahrspartie sein wird. (sin)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.11.2016)

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