Italienischer Opernsänger Bonaldo Giaiotti gestorben

Der aus Udine stammender Künstler zählte zu den wichtigsten Bässen seiner Generation - und war auch in der Wiener Staatsoper oft zu hören.

Der italienische Opernsänger Bonaldo Giaiotti ist am Dienstag im Alter von 85 Jahren in Mailand gestorben. Dies berichteten italienische Medien. Der in Udine geborene Künstler zählte zu den wichtigsten Bässen seiner Generation.

Sein Debüt gab Gioitti 1958 am Teatro Nuovo in Mailand. Nach Erfolgen in verschiedenen Opernhäusern in Italien debütierte er in den USA in Cincinnati, als Basilio in "Der Barbier von Sevilla" im Jahr 1959. Im nächsten Jahr, am 24. Oktober 1960, trat er erstmals an der Metropolitan Opera in New York auf und blieb dort 25 Jahre lang. Er sang rund 30 Rollen in mehr als 300 Vorstellungen.

Sein machtvolle Stimme machte ihn zu einem der führenden Sänger seiner Generation. Er absolvierte zahllose Gastauftritte, unter anderem an der Wiener Staatsoper. Von 1963 bis 1995 war er regelmäßig zu Gast in der Arena di Verona. Auch als Jury-Mitglied bei Gesangswettbewerben und als Lehrer trat er in Erscheinung. Vor einigen Tagen war er in seiner Wohnung in Mailand gestürzt. Daraufhin hatte sich sein Gesundheitszustand wesentlich verschlechtert.

 

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Italienischer Opernsänger Bonaldo Giaiotti gestorben

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.