Fortsetzung einer Erfolgsstory: „Porgy“ am Währinger Gürtel

KritikVolksoper. Jubel für „Porgy and Bess“ konzertant – mit der sensiblen Melba Ramos und einem urgewaltigen Morris Robinson in den Titelpartien.

Melba Ramos und Lester Lynch.
Melba Ramos und Lester Lynch.
Melba Ramos und Lester Lynch. – (c) Barbara Pálffy/Volksoper Wien

„Porgy and Bess“: Das ist eines der größten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts und die amerikanische Volksoper schlechthin. Dvořák war noch in einen rassistischen Shitstorm geraten, als er festgestellt hatte, eine eigenständige US-Kunstmusik sei zweifellos aus Spirituals und Ragtime zu entwickeln. Erst eine Generation später gelang dem genialen George Gershwin der Nachweis, wie gut sich Jazzelemente mit Leitmotiven vertragen und als Basis einer Nationaloper voller Hits taugen, in der noch dazu die ausgegrenzten Schwarzen im Zentrum stehen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2019)

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