„Karl V.“: Der Kaiser singt sich in den Tod

KritikKreneks „Karl V.“ ist als akklamierte Neuproduktion in München zu sehen, szenisch einfallsreich und schlüssig, musikalisch unterschiedlich. Als Karl beeindruckt Bo Skovhus.

Leidenschaftlich interessierte sich Kaiser Karl V. für die Mechanik von Uhren, die Welt selbst erinnerte ihn an tickende Zeitmesser. Die Inszenierung macht daraus ein beeindruckendes Motiv. Überhaupt überrascht die filmisch ablaufende Szenerie immer wieder.
Leidenschaftlich interessierte sich Kaiser Karl V. für die Mechanik von Uhren, die Welt selbst erinnerte ihn an tickende Zeitmesser. Die Inszenierung macht daraus ein beeindruckendes Motiv. Überhaupt überrascht die filmisch ablaufende Szenerie immer wieder.
Leidenschaftlich interessierte sich Kaiser Karl V. für die Mechanik von Uhren, die Welt selbst erinnerte ihn an tickende Zeitmesser. Die Inszenierung macht daraus ein beeindruckendes Motiv. Überhaupt überrascht die filmisch ablaufende Szenerie immer wieder. – (c) Bayerische Staatsoper/Wilfried Hösl

Nicht jeder Ehrgeiz wird belohnt. Damit sah sich auch Karl V., einst der mächtigste Herrscher, am Ende seines Lebens konfrontiert. Weder gelang es ihm, aus dem Weltreich der Heiden ein Weltreich der Christen zu machen noch Europa unter ihm als einzigem Herrscher zu vereinen, um so den Frieden zu sichern. Allein daran erkennt man, wie aktuell dieses Sujet ist, dem sich Ernst Krenek in den 1930er-Jahren widmete.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2019)

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