Dvořák mit Regenschutz

Ende in Grafenegg – mit Rudolf Buchbinder, Gautier Capuçon und den Wiener Philharmonikern unter Andrés Orozco-Estrada.

Wäre es nicht klüger gewesen, dieses Abschlusskonzert statt im Wolkenturm im Auditorium zu spielen? Kaum hatten die Wiener Philharmoniker mit ihrem Programm begonnen, mit dem sie zuvor beim Lucerne Festival erfolgreich waren, begann es zu regnen. Damit galt die Konzentration des Publikums vor allem dem Regenschutz. Als alle ihre Regenhaut anhatten, war auch schon die Hälfte des ersten Stückes, Dvořáks „Die Mittagshexe“, vorbei. Schade, denn man hat nicht oft Gelegenheit, diese von einer tschechischen Sage angeregte, in Art einer Symphonie angelegte, atmosphärische Symphonische Dichtung zu hören.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2019)

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